§ 11 Schulen der soziologischen Jurisprudenz

Vor­ge­se­hen ist fol­gen­de Glie­de­rung:

I. Sozio­lo­gi­sche Juris­pru­denz als Reak­ti­on auf die Begriffs­ju­ris­pru­denz
II. Die Frei­rechts­schu­le
III. Die Inter­es­sen­ju­ris­pru­denz
IV. Die Recht­s­tat­sa­chen­for­schung
V. Exkurs: Auf­trags- und Berichts­for­schung
VI. Die sozio­lo­gi­sche Juris­pru­denz der Teub­ner-Schu­le
VII. Zur Bedeu­tung der Rechts­so­zio­lo­gie für das Recht

Zu den ers­ten vier Glie­de­rungs­punk­ten stel­le ich vor­läu­fig den ent­spre­chen­den § 8 aus der Vor­auf­la­ge von 1987 ein:

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Zum dem unter V. vor­ge­se­he­nen Exkurs zur Auf­trags- und Berichts­for­schung:

Ohne Empi­rie wäre Rechts­so­zio­lo­gie nicht viel mehr als Feuil­le­ton. Doch Empi­rie ist auf­wen­dig. Die alte Genera­ti­on der Rechts­so­zio­lo­gen, meis­tens Juris­ten, hat empi­ri­sche Sozi­al­for­schung haupt­säch­lich im Do-it-yours­elf-Ver­fah­ren ver­an­stal­tet. Inzwi­schen ist empi­ri­sche For­schung aber anspruchs­vol­ler und auf­wen­di­ger gewor­den. Selbst bei den Fach­so­zio­lo­gen kon­zen­triert sich die empi­ri­sche For­schung daher mehr und mehr auf Spe­zia­lis­ten und spe­zia­li­sier­te Insti­tu­te und Groß­vor­ha­ben. Zugleich mit die­ser Ent­wick­lung hat sich aber eine ande­re Quel­le für Infor­ma­tio­nen über die Rea­li­tät auf­ge­tan, näm­lich Berich­te aller Art, die für Par­la­men­te, Minis­te­ri­en, Ämter usw. erstellt wer­den und die zum Teil erstaun­lich viel an Infor­ma­ti­on bie­ten. Dar­aus soll der fol­gen­de Auf­satz auf­merk­sam machen:
Klaus F. Röhl, Res­sort- und Berichts­for­schung als Daten­quel­le, in: Mat­thi­as Mahl­mann (Hg.), Gesell­schaft und Gerech­tig­keit, Fest­schrift für Hubert Rott­leuth­ner, Baden-Baden 2011, S. 357–393.

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Zum Glie­de­rungs­punkt VII., der sich mit dem Rück­griff der Rechts­wis­sen­schaft auf die Rechts­so­zio­lo­gie befas­sen soll, hier ein älte­res Manu­skript, das das The­ma für das Zivil­recht behan­delt:
Klaus F. Röhl, Zur Bedeu­tung der Rechts­so­zio­lo­gie für das Zivil­recht, in: Horst Drei­er (Hg.), Rechts­so­zio­lo­gie am Ende des 20. Jahr­hun­derts, Gedächt­nis­sym­po­si­on für Edgar Micha­el Wenz, Tübin­gen 2000, S. 39–85.

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